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Artikel

Leben mit einer Allergie

Die Diagnose ist eindeutig: Sie leiden an einer Allergie und müssen Ihr Leben dementsprechend anpassen. Allergen-Vermeidungsmassnahmen sind zwar meist erfolgreich, oft erweist es sich jedoch trotz aller Vorsicht als unmöglich, jeden Kontakt mit dem Allergieauslöser hundertprozentig zu vermeiden.

Die Kontrolle des Umfelds und die damit einhergehenden Vorkehrungen sind nichtsdestoweniger unerlässlich bei der Behandlung einer allergischen Erkrankung. Die genaue Bestimmung und anschliessende Vermeidung der allergieauslösenden Faktoren gehören ebenso zum Behandlungsplan wie die verschriebenen Arzneimittel.

Abgesehen von Pollen, die zu flüchtig sind, um unter Kontrolle gebracht werden zu können, ist es im Allgemeinen sinnvoll, alle Reize (wie zum Beispiel Zigarettenrauch) sowie allergene Substanzen wie Milben, Schaben, Schimmelpilze oder Haustierhaare usw. zu meiden bzw. zu bekämpfen. Bei Katzenhaaren sind solche Massnahmen allerdings selten sofort wirksam, weil diese als ausgesprochen hartnäckig gelten.

In einem Grossteil der Fälle reicht es auch nicht aus, weniger Kontakt mit den allergieauslösenden Substanzen (Allergene und Reizstoffe) zu haben, um sich von den Allergiesymptomen zu befreien, dennoch sind die vorbeugenden Massnahmen keineswegs vergeblich: Meistens kann dadurch die Einnahme von Medikamenten reduziert werden, was kein geringer Vorteil ist.

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Sex hat ungeahnte Vorteile

Gemäss der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sexuelle Gesundheit ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität. Sexuelle Gesundheit setzt eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen voraus sowie die Möglichkeit, angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen zu machen, und zwar frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt.

Die Vermutung, dass die körperliche Liebe positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, ist Ihnen bestimmt nicht fremd. Sex tut uns in vieler Hinsicht gut: Er hebt die Stimmung, fördert die Gesundheit und trägt ausserdem dazu bei, körperlich fit zu bleiben. Nachstehend erfahren Sie, wie sich ein erfülltes Sexualleben auf unsere Gesundheit auswirkt.

Ein erfülltes Sexualleben trägt zu unserem Wohlbefinden bei. Sex hat zweifellos einen vorteilhaften Einfluss auf die Gemütsverfassung und das psychologische Gleichgewicht. Das durch das Liebesspiel und insbesondere beim Orgasmus hervorgerufene Wonnegefühl wirkt zugleich anti-depressiv und beruhigend. Dies ist insbesondere auf die Wirkung der verschiedenen Hormone zurückzuführen, die beim Geschlechtsverkehr produziert werden. Ebenso tragen der körperliche Kontakt und das Lustempfinden zu einem allgemeinen Wohlbefinden bei. Darüber hinaus stärkt ein erfülltes Sexualleben unser Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Sex macht uns zuversichtlich, und zwar auch, weil wir uns unseres Sexappeals bewusst werden. Und nicht zuletzt tun wir uns selbst etwas Gutes, wenn wir unseren Partner oder unsere Partnerin mit Sinnesfreuden verwöhnen.

SEX IST GESUND
Abgesehen von den Vorteilen für das psychische Gleichgewicht wirkt sich Sex positiv auf unsere Gesundheit aus. Regelmässiger Sex entspricht einer vollwertigen körperlichen Aktivität und hält uns fit. Ein aktives Liebesleben hilft auch beim Abnehmen bzw. dabei, die Kalorienbilanz im Griff zu haben. Zehn Minuten Sex sind ausreichend, um bis zu 50 Kalorien zu verbrennen – so lässt sich das Angenehme hervorragend mit dem Nützlichen verbinden! Genau wie Sport hat Sex eine befreiende Wirkung, vor allem, wenn der Rhythmus unseren körperlichen Kapazitäten entspricht. Sex ist ein ausgezeichnetes Mittel, um Stress abzubauen und trägt zur Ausscheidung von Giftstoffen bei. Die während des Geschlechtsaktes freigesetzten Endorphine vermitteln ein Gefühl körperlicher Entspannung, das uns auch auf geistiger Ebene loslassen lässt.

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Kunsttherapie zur Entfaltung schöpferischer Ressourcen

Wir leben in einer Welt, in der Konkurrenz, persönlicher Erfolg und Leistung hoch im Kurs stehen. Die Suche nach dem Sinn des Lebens und die komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Gesellschaft sorgen oft für erheblichen Stress, der zur Entstehung neuer Krankheiten oder zur Verschlechterung der Lebensqualität beiträgt. Der Druck, der auf jedem Einzelnen lastet, wird immer höher und wirkt sich nicht nur auf die Gefühle, sondern auch auf die körperlichen Empfindungen und die Kreativität des Individuums negativ aus.

Bei kranken oder behinderten Menschen sind die kreativen Fähigkeiten beeinträchtigt. Es handelt sich jedoch genau um jene Fähigkeiten, die den Menschen helfen können, ihre Probleme zu überwinden bzw. sie zumindest aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, ihre Lebenseinstellung und die Erwartungen an ihre persönliche Zukunft zu hinterfragen sowie neue Bewältigungs- und Behandlungsstrategien zu entwickeln.

Der in die Therapie eingegliederte kreative Prozess ist wahrscheinlich das beste Mittel, um die körpereigenen Selbstheilungskräfte und das individuelle Entwicklungsvermögen zu entfalten. Diese Behandlungsmethode nennen wir «Kunsttherapie».

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Trockener Reizhusten oder Husten mit Schleimbildung?

Mit Einzug des Winters wächst die Gefahr, an Husten zu erkranken. Meist genügt ein Schnupfen, eine Grippe, eine Bronchitis oder einfach kalte Witterung, um die lästigen, mitunter kräftezehrenden und schmerzhaften Beschwerden auszulösen.

Husten ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Schutzreflex des Körpers, mit dem unerwünschte Stoffe, die in unsere Atemwege gelangt sind, wieder ausgestossen werden sollen. Deshalb leiden wir auch so oft an Husten, denn sobald die Lunge oder die Bronchien wahrnehmen, dass Fremdkörper – Staubpartikel oder Krankheitserreger – die Atemwege verstopfen, senden sie ein entsprechendes Signal an das Gehirn. Dieses schliesst daraufhin die Glottis, welche eine Ventilfunktion ausübt, wodurch sich der Druck im Brustkorb erhöht. Sobald sich dieses «Ventil» dann wieder öffnet, entweicht die Luft schlagartig und mehr oder weniger geräuschvoll: Genau das bezeichnen wir als Husten.

Wird beim Husten ein zähflüssiges Sekret (auch «Auswurf» oder «Bronchialschleim» genannt) abgesondert, spricht man von einem «produktiven Husten» bzw. von «Husten mit Schleimbildung»; im gegenteiligen Fall handelt es sich um einen «trockenen» bzw. «Reizhusten».

Ein produktiver Husten ermöglicht das Abhusten unerwünschter Fremdkörper aus der Lunge. Aber auch ein Reizhusten ist nützlich, selbst wenn dabei kein Sekret abgehustet wird. Unser Körper will mit dem Husten auf einen Entzündungsherd im Lungenbereich aufmerksam machen und erinnert daran, dass wir uns keinen Reizstoffen aussetzen sollten.

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Lassen Sie sich nicht von der Grippe überraschen!

Die Grippe erreicht uns in den seltensten Fällen vor Dezember. Somit bleibt noch ein wenig Zeit, um sich über die Krankheit zu informieren und sich eventuell impfen zu lassen. Wir haben die Präsidentin der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, Dr. Claire-Anne Sigriest, gebeten, einige Fragen zu diesem Thema zu beantworten.

WAS IST EINE GRIPPE EIGENTLICH GENAU?
Grippe ist eine durch das Influenza-Virus verursachte Infektion. Das Atemwegsvirus verursacht in den meisten Fällen eine laufende Nase, Fieber, Muskelschmerzen, Schnupfen und Husten.

WIE WIRD EINE GRIPPE IDEALERWEISE BEHANDELT?
Bei gesunden Personen ist nicht viel zu tun, es sei denn, durch Eingrenzen der Entzündungsreaktion bzw. durch fiebersenkende Massnahmen maximales Wohlbefinden anzustreben. Tatsächlich ist es sehr wichtig, hohes Fieber mit allen verfügbaren Mitteln zu senken: viel trinken, sich ausruhen und geduldig abwarten, bis die Infektion abklingt. Das Problem der Grippe ist nicht die Erkrankung selbst, sondern vielmehr die Komplikationen, die sie bei sehr jungen, sehr alten oder stark gefährdeten Menschen verursacht, z. B. Schwangeren oder Personen, die an einer anderen Krankheit leiden und dadurch anfällig sind. Bei diesen Personengruppen kann die Grippe verschiedene Krankheiten wie Lungenentzündung oder neurologische Komplikationen hervorrufen. In diesen Fällen ist besondere Vorsicht geboten.

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Was ist eigentlich Cholesterin?

Cholesterin ist ein Fett (Lipid), das zur Gruppe der lebenswichtigen Sterole gehört. Selbst wenn es in den letzten Jahren schlechte Presse hatte, ist Cholesterin tatsächlich ein für die einwandfreie Aufrechterhaltung der Körperfunktionen unverzichtbarer Nährstoff. Es wird hauptsächlich in der Leber synthetisiert, kann jedoch ebenfalls durch die Nahrung zugeführt werden. Im menschlichen Körper wird Cholesterin – darunter das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein) und das LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) – von zwei speziellen Proteinen (den sogenannten Lipoproteinen) transportiert, welche das Cholesterin zu binden vermögen. Der Gesamtcholesterinspiegel umfasst beide Transportproteine des Körpers. Er wird üblicherweise gemessen, um eine Hypercholesterinämie (zu viel Cholesterin) zu diagnostizieren oder ihr vorzubeugen, da sie einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Deshalb sollte man auf die zugeführte Cholesterinmenge und den Gesamtcholesterinspiegel achten.

DIE AUFGABEN DES CHOLESTERINS IM KÖRPER
Cholesterin ist ein wichtiger Strukturbestandteil der Zellmembran und trägt zu ihrer Stabilität und Festigkeit bei. Darüber hinaus dient Cholesterin als Vorstufe für viele lebenswichtige Moleküle. So ist es beispielsweise an der Synthese der Steroidhormone (Aldosteron und Cortisol), an der Produktion von steroidalen Geschlechtshormonen (Östrogen, Progesteron und Testosteron) sowie an der Vitamin-D-Synthese beteiligt. Und schliesslich trägt Cholesterin auch zur Produktion von Gallensalzen bei, die sich in der für die Verdauung von Fett unerlässlichen Gallensäure befinden.

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Musiktherapie: ein sanfter Behandlungsansatz

MUSIK HILFT, DIE PFLEGE AUF EINER INTENSIVSTATION BESSER ZU ERTRAGEN
Patienten auf der Intensivstation benötigen weniger Beruhigungsmittel, wenn sie entspannende Musik hören. Stellen Sie sich vor, dass Sie auf der Intensivstation liegen und künstlich beatmet werden. Vorher litten Sie unter Atembeschwerden, beispielsweise aufgrund einer Lungenentzündung oder einer Herzinsuffizienz. Ihre Lunge war deshalb nicht in der Lage, Ihren Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Die Ärzte haben aus diesem Grund einen Schlauch durch den Mund in Ihre Luftröhre eingeführt (Intubation), um Abhilfe zu schaffen. Ein Beatmungsgerät versorgt nunmehr Ihre Lunge über diesen Schlauch mit Sauerstoff, wodurch eine körperliche Erschöpfung vermieden wird. Natürlich ist eine solche Situation mehr als unangenehm. Ausserdem befinden Sie sich in einem kritischen Gesundheitszustand und das von Pieptönen, Alarmsignalen, dem Lärm der Beatmungsgeräte und den Geräuschen der anderen Patienten geprägte Umfeld der Intensivstation ist alles andere als beruhigend. Solche Situationen verursachen starke Angst. Diese wiederum aktiviert das sympathische Nervensystem welches die Herzfrequenz steigert, wodurch das Herz noch mehr Sauerstoff benötigt, obwohl der Körper bereits die grösste Mühe hat, alle Zellen mit Sauerstoff zu versorgen. In solchen Fällen werden den Patienten im Allgemeinen hochdosierte Beruhigungsmittel verabreicht, um ihnen das Atmen zu erleichtern.

MUSIK AUF WUNSCH
In den Vereinigten Staaten wandte die leitende Oberärztin Linda Chlan die Musiktherapie an, um bei einer Gruppe von 373 intubierten und künstlich beatmeten Patienten auf der Intensivstation die Angst zu lindern. Die Patienten mussten ausreichend bei Bewusstsein sein, um dem Versuch zustimmen zu können, demzufolge war die ihnen verabreichte Beruhigungsmitteldosis relativ gering. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt (randomisiert): Den Patienten der ersten Gruppe wurde Musik angeboten, die Patienten der zweiten Gruppe erhielten einen Gehörschutz, und die Patienten der Kontrollgruppe wurden wie üblich ohne Musik behandelt. Die Patienten der «Musikgruppe» wurden von einer Musiktherapeutin betreut: Sie stellte ihnen ein CD-Lesegerät, einen Kopfhörer und eine Auswahl von sechs CDs mit entspannender Musik zur Verfügung. Die Musik wurde eingesetzt, sobald der Patient den Wunsch danach äusserte. Anschliessend nahm das Team von Dr. Chlan Messungen vor, die sich auf drei Kriterien stützten: den täglichen Angstlevel des Patienten auf einer Skala von 1 bis 100, die Dosis sowie die Verabreichungshäufigkeit der von den Ärzten verschriebenen Beruhigungsmittel.

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Die Lichttherapie – eine bewährte Behandlungsmethode

Die Lichttherapie besteht darin, sich täglich von einer speziellen Lampe mit sehr hellem Licht bestrahlen zu lassen, die mit Ausnahme des UV-Bereichs das gesamte Spektrum des Sonnenlichts beinhaltet. Das Ziel besteht in erster Linie darin, Störungen in Zusammenhang mit der inneren biologischen Uhr, wie zum Beispiel die Winterdepression, zu behandeln.

Die Lichttherapie wird auch bei anderen Symptomen eingesetzt, die mit einer Störung der inneren Uhr zusammenhängen können, zum Beispiel bei Schlafstörungen, prämenstruellem Syndrom oder bei Problemen infolge einer Zeitverschiebung (Jetlag) oder von Nachtarbeit. Die Lichttherapie kann auch bei bestimmten Depressionserkrankungen (zum Beispiel im Falle einer Wochenbettdepression oder einer nichtsaisonalen Depression bei älteren Menschen) Abhilfe schaffen.

Sie könnte bei diesen Krankheitsbildern auch vorbeugend wirken und eignet sich insbesondere für Menschen, die Jahr für Jahr an einer leichten «Winterdepression» leiden oder die an ihrem Arbeitsplatz, sei es in einem Büro oder in einer Fabrik, kein Tageslicht haben.

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Im Jahr 2025 könnten 20% der Schweizer Bevölkerung von Fettleibigkeit betroffen sein

Eine kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichte Studie zieht sämtliche Alarmglocken: Wenn nichts unternommen wird, um die fortschreitende Fettleibigkeit (Adipositas) einzudämmen, könnten im Jahr 2025 rund 18% der männlichen und 21% der weiblichen Bevölkerung von dieser besorgniserregenden Epidemie betroffen sein.

Den im Jahre 2012 vom Bundesamt für Statistik veröffentlichen Zahlen zufolge sind in der Schweiz nahezu 30% aller über 15-Jährigen übergewichtig und 10% der Bevölkerung leiden an Adipositas, d. h. an Fettleibigkeit. Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Anteil der von Adipositas betroffenen Personen fast verdoppelt und ist bei den Männern von 6 auf 11% und bei den Frauen von 5 auf 9% gestiegen. Sie tritt bei älteren Menschen häufiger als bei jüngeren auf, aber die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen ist in besonderem Masse von dieser Entwicklung betroffen. Gewiss ist Fettleibigkeit vor allem das Ergebnis von schlechten Essgewohnheiten und Bewegungsmangel, aber das Problem geht weit über die Verantwortlichkeit des Einzelnen hinaus. Aufgrund der massgeblichen Rolle, die Adipositas beim Entstehen bestimmter chronischer Erkrankungen spielt, sowie des negativen Einflusses auf die Sterblichkeitsrate ist Fettleibigkeit heute in allen Ländern, die eine westliche Lebensweise angenommen haben, ein besorgniserregendes Problem der Volksgesundheit.

DIE ZEIT DRÄNGT
Wenn man der Epidemie Einhalt gebieten und chronischen Erkrankungen bei Erwachsenen vorbeugen will, muss bereits von klein auf ein gesunder Lebensstil gefördert werden. Die Zeit drängt, denn die Zahl der von Fettleibigkeit betroffenen Kinder steigt in der ganzen Welt rapide an. Dieses Phänomen ist nicht nur auf das Fehlen wirksamer Vorbeugungsmassnahmen zurückzuführen, sondern auch auf die Tatsache, dass es an finanziellen Mitteln mangelt, um ein komplexes und vielschichtiges Problem zu bewältigen. Dazu ist eine Sensibilisierung der Kinder, Jugendlichen, ihrer Eltern sowie der politischen und wirtschaft-lichen Organe erforderlich. Unser moderner Lebensstil – Nahrung in Hülle und Fülle, Bewegungsmangel und Stress – ist für die Entwicklung von Adipositas besonders förderlich. Wo der Höhlenmensch aus der Vorzeit abwechselnd mageren und fetten Jahren ausgesetzt war, kennt der westliche Mensch heute keine Hungersnöte mehr. Nahrungsmittel sind das ganze Jahr über auf einfachste Weise zugänglich. Von der Nahrungsmittelindustrie mit Zucker und Fetten angereichert liefern sie tagtäglich Unmengen von Kalorien, die langfristig für überflüssige Kilos und chronische Erkrankungen sorgen.

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Schulbeginn – Hochsaison für Kopfläuse

Läuse sind sogenannte hämatophage Insekten, was bedeutet, dass sie sich von Blut ernähren Die Übertragung erfolgt ausschliesslich von Mensch zu Mensch.

MAN UNTERSCHEIDET DREI ARTEN VON LÄUSEN:
– Körperläuse (Pediculus humanus corporis), die in den Nähten und Falten von Kleidungsstücken leben. Läuse dieser Art verursachen einen starken Juckreiz (Pruritus), der durch das Kratzen zu Hautverletzungen führt. Die Kleiderlaus tritt nur bei Menschen auf, die unter schlechten hygienischen Bedingungen leben (beispielsweise Obdachlose).

– Filzläuse (Phthirus pubis) klammern sich am Schamhaar fest und werden meistens bei Sexualkontakten übertragen, in der Regel bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auch hier tritt ein Juckreiz (Pruritus) auf.

– Kopfläuse (Pediculus humanus capitis): Das auf der Kopfhaut lebende Weibchen legt seine Eier (Nissen) ab, die dann am Haaransatz festkleben und hier reifen. Der Entwicklungszyklus der Läuse dauert 21 Tage, und die weibliche Kopflaus legt 7 bis 10 Eier (Nissen) pro Tag. Übertragen werden Kopfläuse durch direkten Kontakt von Kopf zu Kopf, und zwar unabhängig davon, ob die Haare sauber oder schmutzig sind. Springen können Kopfläuse übrigens nicht. Sie sind licht- und wasserscheu und sterben innerhalb von 48 Stunden ab, wenn Sie keinen Kontakt mehr zur Kopfhaut haben. Die Grösse der Kopflaus beträgt ungefähr 3-4 mm. Durch das Kratzen aufgrund des Juckreizes kann es auf der Kopfhaut, an den Schläfen und im Nacken zu Hautverletzungen kommen. Obwohl sich die Läuse von Blut ernähren, übertragen sie keine Krankheiten.

Im Folgenden widmen wir uns ausschliesslich den Kopfläusen, die bei unseren Kleinen, vor allem aber bei deren Eltern, sehr gefürchtet sind!

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