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Lassen Sie sich nicht von der Grippe überraschen!

Die Grippe erreicht uns in den seltensten Fällen vor Dezember. Somit bleibt noch ein wenig Zeit, um sich über die Krankheit zu informieren und sich eventuell impfen zu lassen. Wir haben die Präsidentin der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, Dr. Claire-Anne Sigriest, gebeten, einige Fragen zu diesem Thema zu beantworten.

WAS IST EINE GRIPPE EIGENTLICH GENAU?
Grippe ist eine durch das Influenza-Virus verursachte Infektion. Das Atemwegsvirus verursacht in den meisten Fällen eine laufende Nase, Fieber, Muskelschmerzen, Schnupfen und Husten.

WIE WIRD EINE GRIPPE IDEALERWEISE BEHANDELT?
Bei gesunden Personen ist nicht viel zu tun, es sei denn, durch Eingrenzen der Entzündungsreaktion bzw. durch fiebersenkende Massnahmen maximales Wohlbefinden anzustreben. Tatsächlich ist es sehr wichtig, hohes Fieber mit allen verfügbaren Mitteln zu senken: viel trinken, sich ausruhen und geduldig abwarten, bis die Infektion abklingt. Das Problem der Grippe ist nicht die Erkrankung selbst, sondern vielmehr die Komplikationen, die sie bei sehr jungen, sehr alten oder stark gefährdeten Menschen verursacht, z. B. Schwangeren oder Personen, die an einer anderen Krankheit leiden und dadurch anfällig sind. Bei diesen Personengruppen kann die Grippe verschiedene Krankheiten wie Lungenentzündung oder neurologische Komplikationen hervorrufen. In diesen Fällen ist besondere Vorsicht geboten.

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Was ist eigentlich Cholesterin?

Cholesterin ist ein Fett (Lipid), das zur Gruppe der lebenswichtigen Sterole gehört. Selbst wenn es in den letzten Jahren schlechte Presse hatte, ist Cholesterin tatsächlich ein für die einwandfreie Aufrechterhaltung der Körperfunktionen unverzichtbarer Nährstoff. Es wird hauptsächlich in der Leber synthetisiert, kann jedoch ebenfalls durch die Nahrung zugeführt werden. Im menschlichen Körper wird Cholesterin – darunter das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein) und das LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) – von zwei speziellen Proteinen (den sogenannten Lipoproteinen) transportiert, welche das Cholesterin zu binden vermögen. Der Gesamtcholesterinspiegel umfasst beide Transportproteine des Körpers. Er wird üblicherweise gemessen, um eine Hypercholesterinämie (zu viel Cholesterin) zu diagnostizieren oder ihr vorzubeugen, da sie einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Deshalb sollte man auf die zugeführte Cholesterinmenge und den Gesamtcholesterinspiegel achten.

DIE AUFGABEN DES CHOLESTERINS IM KÖRPER
Cholesterin ist ein wichtiger Strukturbestandteil der Zellmembran und trägt zu ihrer Stabilität und Festigkeit bei. Darüber hinaus dient Cholesterin als Vorstufe für viele lebenswichtige Moleküle. So ist es beispielsweise an der Synthese der Steroidhormone (Aldosteron und Cortisol), an der Produktion von steroidalen Geschlechtshormonen (Östrogen, Progesteron und Testosteron) sowie an der Vitamin-D-Synthese beteiligt. Und schliesslich trägt Cholesterin auch zur Produktion von Gallensalzen bei, die sich in der für die Verdauung von Fett unerlässlichen Gallensäure befinden.

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Musiktherapie: ein sanfter Behandlungsansatz

MUSIK HILFT, DIE PFLEGE AUF EINER INTENSIVSTATION BESSER ZU ERTRAGEN
Patienten auf der Intensivstation benötigen weniger Beruhigungsmittel, wenn sie entspannende Musik hören. Stellen Sie sich vor, dass Sie auf der Intensivstation liegen und künstlich beatmet werden. Vorher litten Sie unter Atembeschwerden, beispielsweise aufgrund einer Lungenentzündung oder einer Herzinsuffizienz. Ihre Lunge war deshalb nicht in der Lage, Ihren Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Die Ärzte haben aus diesem Grund einen Schlauch durch den Mund in Ihre Luftröhre eingeführt (Intubation), um Abhilfe zu schaffen. Ein Beatmungsgerät versorgt nunmehr Ihre Lunge über diesen Schlauch mit Sauerstoff, wodurch eine körperliche Erschöpfung vermieden wird. Natürlich ist eine solche Situation mehr als unangenehm. Ausserdem befinden Sie sich in einem kritischen Gesundheitszustand und das von Pieptönen, Alarmsignalen, dem Lärm der Beatmungsgeräte und den Geräuschen der anderen Patienten geprägte Umfeld der Intensivstation ist alles andere als beruhigend. Solche Situationen verursachen starke Angst. Diese wiederum aktiviert das sympathische Nervensystem welches die Herzfrequenz steigert, wodurch das Herz noch mehr Sauerstoff benötigt, obwohl der Körper bereits die grösste Mühe hat, alle Zellen mit Sauerstoff zu versorgen. In solchen Fällen werden den Patienten im Allgemeinen hochdosierte Beruhigungsmittel verabreicht, um ihnen das Atmen zu erleichtern.

MUSIK AUF WUNSCH
In den Vereinigten Staaten wandte die leitende Oberärztin Linda Chlan die Musiktherapie an, um bei einer Gruppe von 373 intubierten und künstlich beatmeten Patienten auf der Intensivstation die Angst zu lindern. Die Patienten mussten ausreichend bei Bewusstsein sein, um dem Versuch zustimmen zu können, demzufolge war die ihnen verabreichte Beruhigungsmitteldosis relativ gering. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt (randomisiert): Den Patienten der ersten Gruppe wurde Musik angeboten, die Patienten der zweiten Gruppe erhielten einen Gehörschutz, und die Patienten der Kontrollgruppe wurden wie üblich ohne Musik behandelt. Die Patienten der «Musikgruppe» wurden von einer Musiktherapeutin betreut: Sie stellte ihnen ein CD-Lesegerät, einen Kopfhörer und eine Auswahl von sechs CDs mit entspannender Musik zur Verfügung. Die Musik wurde eingesetzt, sobald der Patient den Wunsch danach äusserte. Anschliessend nahm das Team von Dr. Chlan Messungen vor, die sich auf drei Kriterien stützten: den täglichen Angstlevel des Patienten auf einer Skala von 1 bis 100, die Dosis sowie die Verabreichungshäufigkeit der von den Ärzten verschriebenen Beruhigungsmittel.

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Die Lichttherapie – eine bewährte Behandlungsmethode

Die Lichttherapie besteht darin, sich täglich von einer speziellen Lampe mit sehr hellem Licht bestrahlen zu lassen, die mit Ausnahme des UV-Bereichs das gesamte Spektrum des Sonnenlichts beinhaltet. Das Ziel besteht in erster Linie darin, Störungen in Zusammenhang mit der inneren biologischen Uhr, wie zum Beispiel die Winterdepression, zu behandeln.

Die Lichttherapie wird auch bei anderen Symptomen eingesetzt, die mit einer Störung der inneren Uhr zusammenhängen können, zum Beispiel bei Schlafstörungen, prämenstruellem Syndrom oder bei Problemen infolge einer Zeitverschiebung (Jetlag) oder von Nachtarbeit. Die Lichttherapie kann auch bei bestimmten Depressionserkrankungen (zum Beispiel im Falle einer Wochenbettdepression oder einer nichtsaisonalen Depression bei älteren Menschen) Abhilfe schaffen.

Sie könnte bei diesen Krankheitsbildern auch vorbeugend wirken und eignet sich insbesondere für Menschen, die Jahr für Jahr an einer leichten «Winterdepression» leiden oder die an ihrem Arbeitsplatz, sei es in einem Büro oder in einer Fabrik, kein Tageslicht haben.

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Im Jahr 2025 könnten 20% der Schweizer Bevölkerung von Fettleibigkeit betroffen sein

Eine kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichte Studie zieht sämtliche Alarmglocken: Wenn nichts unternommen wird, um die fortschreitende Fettleibigkeit (Adipositas) einzudämmen, könnten im Jahr 2025 rund 18% der männlichen und 21% der weiblichen Bevölkerung von dieser besorgniserregenden Epidemie betroffen sein.

Den im Jahre 2012 vom Bundesamt für Statistik veröffentlichen Zahlen zufolge sind in der Schweiz nahezu 30% aller über 15-Jährigen übergewichtig und 10% der Bevölkerung leiden an Adipositas, d. h. an Fettleibigkeit. Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Anteil der von Adipositas betroffenen Personen fast verdoppelt und ist bei den Männern von 6 auf 11% und bei den Frauen von 5 auf 9% gestiegen. Sie tritt bei älteren Menschen häufiger als bei jüngeren auf, aber die Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen ist in besonderem Masse von dieser Entwicklung betroffen. Gewiss ist Fettleibigkeit vor allem das Ergebnis von schlechten Essgewohnheiten und Bewegungsmangel, aber das Problem geht weit über die Verantwortlichkeit des Einzelnen hinaus. Aufgrund der massgeblichen Rolle, die Adipositas beim Entstehen bestimmter chronischer Erkrankungen spielt, sowie des negativen Einflusses auf die Sterblichkeitsrate ist Fettleibigkeit heute in allen Ländern, die eine westliche Lebensweise angenommen haben, ein besorgniserregendes Problem der Volksgesundheit.

DIE ZEIT DRÄNGT
Wenn man der Epidemie Einhalt gebieten und chronischen Erkrankungen bei Erwachsenen vorbeugen will, muss bereits von klein auf ein gesunder Lebensstil gefördert werden. Die Zeit drängt, denn die Zahl der von Fettleibigkeit betroffenen Kinder steigt in der ganzen Welt rapide an. Dieses Phänomen ist nicht nur auf das Fehlen wirksamer Vorbeugungsmassnahmen zurückzuführen, sondern auch auf die Tatsache, dass es an finanziellen Mitteln mangelt, um ein komplexes und vielschichtiges Problem zu bewältigen. Dazu ist eine Sensibilisierung der Kinder, Jugendlichen, ihrer Eltern sowie der politischen und wirtschaft-lichen Organe erforderlich. Unser moderner Lebensstil – Nahrung in Hülle und Fülle, Bewegungsmangel und Stress – ist für die Entwicklung von Adipositas besonders förderlich. Wo der Höhlenmensch aus der Vorzeit abwechselnd mageren und fetten Jahren ausgesetzt war, kennt der westliche Mensch heute keine Hungersnöte mehr. Nahrungsmittel sind das ganze Jahr über auf einfachste Weise zugänglich. Von der Nahrungsmittelindustrie mit Zucker und Fetten angereichert liefern sie tagtäglich Unmengen von Kalorien, die langfristig für überflüssige Kilos und chronische Erkrankungen sorgen.

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Schulbeginn – Hochsaison für Kopfläuse

Läuse sind sogenannte hämatophage Insekten, was bedeutet, dass sie sich von Blut ernähren Die Übertragung erfolgt ausschliesslich von Mensch zu Mensch.

MAN UNTERSCHEIDET DREI ARTEN VON LÄUSEN:
– Körperläuse (Pediculus humanus corporis), die in den Nähten und Falten von Kleidungsstücken leben. Läuse dieser Art verursachen einen starken Juckreiz (Pruritus), der durch das Kratzen zu Hautverletzungen führt. Die Kleiderlaus tritt nur bei Menschen auf, die unter schlechten hygienischen Bedingungen leben (beispielsweise Obdachlose).

– Filzläuse (Phthirus pubis) klammern sich am Schamhaar fest und werden meistens bei Sexualkontakten übertragen, in der Regel bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auch hier tritt ein Juckreiz (Pruritus) auf.

– Kopfläuse (Pediculus humanus capitis): Das auf der Kopfhaut lebende Weibchen legt seine Eier (Nissen) ab, die dann am Haaransatz festkleben und hier reifen. Der Entwicklungszyklus der Läuse dauert 21 Tage, und die weibliche Kopflaus legt 7 bis 10 Eier (Nissen) pro Tag. Übertragen werden Kopfläuse durch direkten Kontakt von Kopf zu Kopf, und zwar unabhängig davon, ob die Haare sauber oder schmutzig sind. Springen können Kopfläuse übrigens nicht. Sie sind licht- und wasserscheu und sterben innerhalb von 48 Stunden ab, wenn Sie keinen Kontakt mehr zur Kopfhaut haben. Die Grösse der Kopflaus beträgt ungefähr 3-4 mm. Durch das Kratzen aufgrund des Juckreizes kann es auf der Kopfhaut, an den Schläfen und im Nacken zu Hautverletzungen kommen. Obwohl sich die Läuse von Blut ernähren, übertragen sie keine Krankheiten.

Im Folgenden widmen wir uns ausschliesslich den Kopfläusen, die bei unseren Kleinen, vor allem aber bei deren Eltern, sehr gefürchtet sind!

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Wie kann die Haut auf die Sonne vorbereitet werden?

Viele von uns werden in einigen Wochen das Weite suchen und gen Süden reisen. Aber wie können wir unsere Haut vorbereiten, um einen Sonnenbrand zu vermeiden? Im Folgenden nehmen wir einige weit verbreitete Meinungen etwas genauer unter die Lupe.

UV-Bestrahlung im Sonnenstudio, um Sonnenbrand vorzubeugen?
Zunächst sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Haut auf der Sonnenbank nicht richtig bräunen kann, da 95% der Strahlung im Sonnenstudio auf UV-A-Licht entfällt und nur 5% auf das für die Bräunung verantwortliche UV-B-Licht. Der Bräunungseffekt der Sonnenstudios ist demnach ein Trugschluss. In Wirklichkeit handelt es sich um eine einfache Photooxidation von Promelaninen (also einer der bereits in der Haut vorhandenen Melaninvorstufen) und nicht um die von den UV-B-Strahlen des echten Sonnenlichts ausgelöste Melanin-Synthese. Die UV-A-Strahlen sind vor allem für die nach längerer Bestrahlung spontan sichtbare grau-braune Pigmentierung der Haut verantwortlich (das sogenannte Meirowsky-Phänomen). Leider hält diese Bräune nur sehr kurze Zeit an, wodurch weitere Besuche im Sonnenstudio erforderlich sind, um die Wirkung aufrechtzuerhalten. Diese vorübergehende Bräune von der Sonnenbank ist jedoch kein wirksamer Schutz gegen Sonnenbrand, da sie einem Schutzfaktor 2 gleichkommt und somit die Haut nur in sehr geringem Masse schützt. Bei einer Person, die gewöhnlich nach einem 10-minütigen Sonnenbad ohne Schutz einen Sonnenbrand bekommen würde, tritt derselbe Effekt nun nach 20 statt nach 10 Minuten (2 x 10 Min.) ein.

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Krank während des Urlaubs: was tun?

Fieber, Bisse, Durchfall, Hautausschläge … Abgesehen davon, dass solche Unannehmlichkeiten den Urlaub vermiesen, können sie auf ein potentiell ernsthaftes gesundheitliches Problem hinweisen, das dringend behandelt werden muss. Wie soll man reagieren, und wann ist die Situation besorgniserregend?

Fieber
Fieber kann durch eine harmlose Erkrankung hervorgerufen werden, aber auch auf eine schwere Krankheit, wie zum Beispiel Malaria, hinweisen. Dementsprechend muss Fieber immer ernst genommen werden – eine ärztliche Untersuchung empfiehlt sich, insbesondere wenn spezifische Symptome vorhanden sind: Verschlechterung des Allgemeinzustands, körperliche Schwäche, starke Kopfschmerzen in Verbindung mit Übelkeit oder Erbrechen, Nackenschmerzen, neurologische Störungen (übermässige Lärm- oder Lichtempfindlichkeit, Lähmungen oder lokaler Sensibilitätsausfall), Verwirrung, Schläfrigkeit, Atembeschwerden bzw. Kurzatmigkeit, Blutungen im Mund- oder Genitalbereich, Auftreten von dunklen Hautflecken, aber auch Bauchschmerzen, Durchfall, geschwollene oder schmerzhafte Drüsen, Gelbsucht oder Hautveränderungen. Wenn keines dieser Anzeichen feststellbar ist und Sie nicht in einem Malariagebiet unterwegs sind, steht einer Selbstbehandlung nichts im Weg. Dennoch ist Vorsicht geboten: Beobachten Sie, wie sich das Fieber entwickelt, und sollte eines der oben genannten Symptome auftreten, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

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Jahreszeitlich bedingte Allergien: Pollen und laufende Nase


 

 

 

 

Der Frühling naht und hat auch diesmal Allergien und Heuschnupfen im Gefolge. Wie kommt es zu diesen manchmal geradezu unerträglichen Reaktionen? Die drei Hauptursachen werden nachstehend genauer erläutert.

 1. Atopie – eine rein genetische Veranlagung?
Drei von zehn Schweizerinnen und Schweizern sind sogenannte «Atopiker», also Menschen, die dazu neigen, eine unangemessene Immunantwort bzw. Überempfindlichkeitsreaktionen zu entwickeln. Man weiss heute, dass Atopien genetisch bedingt sein können, allerdings lässt sich dieses Problem auch durch unsere heutige Lebensweise erklären, weil wir viel weniger als früher mit bestimmten Infektionen konfrontiert sind.

 2. Immunglobulin als Auslöser
Wenn unser Immunsystem eine an sich harmlose Substanz, wie zum Beispiel Pollen, als schädlich identifiziert, spricht man von einer Sensibilisierung. Erst nach der Sensibilisierung kann beim zweiten Kontakt mit dem Allergen – d. h. mit der allergieauslösenden Substanz – bei bestimmten Menschen, aber nicht bei allen, eine Allergie ausgelöst werden. Tritt dies ein, werden die Pollen, die wir mit der Atemluft einatmen, in den Schleimhäuten der Bronchien an sogenannte Immunglobuline E (IgE) gebunden. IgE sind Antikörper des Immunsystems, die Allergene binden. Die IgE befinden sich an der Oberfläche bestimmter Leukozyten (weisser Blutkörperchen) sowie auf den Mastzellen (Mastozyten). Letztere sind Schlüsselzellen der körpereigenen Abwehr.

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Kopfschmerzen oder Migräne?


Nicht selten klagen Menschen über Migräne, obwohl sie in Wirklichkeit an Kopfschmerzen leiden. Nachfolgend ein paar Anhaltspunkte, um sie voneinander unterscheiden zu können. Der Migräneschmerz tritt ohne Vorwarnung ein, ausser in bestimmten Fällen, in denen ihm eine Aura vorangeht. Die Aura ist ein neurologisches Symptom, das verschiedene Erscheinungsformen umfasst. Fünf bis sechzig Minuten vor der Migräneattacke können bei der betroffenen Person Wahrnehmungsstörungen visueller Art auftreten, wie z. B. Blitze, farbige Linien, Doppeltsehen, halbseitiger oder vollständiger Sehverlust, Taubheitsgefühl oder Sprachstörungen.

 Ein Migräneanfall kann wenige Stunden bis mehrere Tagen anhalten. Er beginnt in lediglich einer Kopfhälfte mit einem stechenden oder pulsierenden Schmerz, der sich wie «Hammerschläge» im Kopf anfühlt, oder so als «würde das Herz im Kopf schlagen». Diese mittleren bis starken Schmerzen werden stärker, wenn die betroffene Person weiterhin ihren gewohnten Alltagsaktivitäten nachgeht. Die Migräne geht oft mit zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) einher.

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